Liebe Mitglieder und Freunde der Dante Alighieri Gesellschaft Freiburg,

wieder einmal gehen wir auf ein Trimester zu, das unter dem Diktat der Corona-Pandemie steht. Mit hoher und zunehmender Wahrscheinlichkeit wird es nicht möglich sein, ein gewohntes Sommertrimester durchzuführen.

 

Präsenzveranstaltungen sind derzeit nicht erlaubt, und die Mehrzahl der Referenten hat sich gegen Online-Veranstaltungen ausgesprochen. Selbst bei Lockerungen der CoronaHygienevorschriften – wovon im Augenblick aber nicht auszugehen ist – muss die Gesundheit unserer Mitglieder und Freunde oberstes Gebot sein; das heißt, dass größere Präsenzveranstaltungen auch dann wohl nicht zu verantworten sind. Ganz abgesehen davon, dass es der Universität, deren Räume wir nutzen, auch weiterhin nicht erlaubt sein wird, Hörsäle an außeruniversitäre Einrichtungen zu vermieten.

 

Der Vorstand hat sich daher schweren Herzens entschlossen, für das Sommertrimester II 2021 die Montagstreffen (im Milano) abzusagen und auf Vortragsveranstaltungen zu verzichten.

 

Durchführen werden wir jedoch die Sprachkurse, soweit sich die Teilnehmer für Online-Kurse ausgesprochen haben. Bitte beachten Sie die folgenden Angaben.

 

Hoffen wir auf bessere Zeiten – und lassen wir den Mut nicht sinken. Bei Änderungen der Verhältnisse werden wir Sie sofort benachrichtigen.

 

Freundlichst grüßt Sie

der Vorstand

 

 

 

 

Oktober, November

Dr. Guido Giovannini – Raffaello Sanzio

Präsenzveranstaltung, in italienischer Sprache

 

Raffaello Sanzio (1483–1520), è stato forse il più grande pittore del Rinascimento italiano. Michelangelo e Leonardo furono dei grandi innovatori dell’arte, Raffaello invece raggiunse la perfezione dell’arte rinascimentale, senza rivoluzionare la pittura. Nelle sue Madonne, nei suoi ritratti, nelle sue opere, noi leggiamo la grandezza dei personaggi che sono frutto di una magica combinazione di umanità e divinità. Raffaello Sanzio (1483–1520) ist vermutlich der größte Maler der italienischen Renaissance. Michelangelo und Leonardo waren große Erneuerer der Kunst; Raffael dagegen erreichte, ohne sie zu revolutionieren, die Perfektion der Renaissance-Kunst. In seinen Madonnen, in seinen Porträts, in seinen Arbeiten lesen wir die Großartigkeit der Persönlichkeiten, die das Ergebnis magischer Verbindung von Menschlichkeit und Göttlichkeit sind.

 

 

 

Volker Bauermeister – Piero della Francesca.

Ein Maler der Stille

Präsenzveranstaltung

 

Er wurde hochgelobt – und dann doch nicht zu den absoluten Größen der italienischen Renaissance gezählt: Erst in den letzten einhundert Jahren intensivierte sich die Auseinandersetzung mit Piero della Francesca (um 1415–1492). Seine Bilder – so die Fresken zur „Legende des Kreuzes“ in Arezzo und die in Urbino bewahrte Tafel der „Geißelung Christi“ – geben der Deutung unlösbar scheinende Rätsel auf. Doch jenseits aller ikonographischen Fragen und der kunsthistorischen Diskurse gewann die Bildkunst des Malers aus dem toskanischen Sansepolcro in ihrer formalen Beziehungsdichte, Klarheit und statuarischen Stille eine hohe Wirksamkeit. Wenige Alte Meister hatten einen solchen Einfluss auf die Malerei der Moderne