VERANSTALTUNGSPROGRAMM

 

Montag, 14.01., 18:15 Uhr

 

Universität Freiburg, KG I HS 1098

 

 

In Zusammenarbeit mit den Freiburger Freunden der Antike und dem Studium generale.

 

 

Prof. Dr. Karlheinz Stierle (Konstanz/Saarbrücken)

 

Homer bei Dante und Petrarca.

Zur Frühgeschichte der Homer-Rezeption im Trecento

 

Donnerstag, 17.01., 19:30 Uhr

 

Universität Feiburg, KG I HS 1009

 

Birgit Baumann – Die Dante-Symphonie von Franz Liszt

 

 

Es gibt viele widersprüchliche Reaktionen auf Liszts kompositorisches Schaffen. Liszt galt als „Salonlöwe“, Bonvivant und ausgezeichneter Pianist, aber man schätzte ihn nicht als Komponist. Er forderte jedoch eine Erneuerung der Musik und vor allem der Rolle des Künstlers. Seine „symphonische Dichtung“ schockierte

 im 19. Jahrhundert die Zuhörer. 2010 hat der Wiener Dirigent Martin Haselböck die „Sinfonie nach Dantes Divina Commedia“ mit Originalinstrumenten des 19. Jahrhunderts neu herausgegeben, was Anlass genug ist für eine Neubegegnung mit Liszt und Dante.

 

 

Eintritt: 2,50 € für Nichtmitglieder

 

Freitag, 15.02., 18:00 – 20:00 Uhr

 

Universität Freiburg, KG I HS 1015

 

 

Mitgliederversammlung

 

 

Im Anschluss Ausklang im Ristorante Milano, Schusterstr. 7

 




Samstag, 23.02., 10:30 Uhr

 

Universität Freiburg, KG I HS 1015

 

 

Prof. Dr. Horst Buszello – Was war die Renaissance?

 

 

Vor 150 Jahren hätte man diese Frage nicht stellen müssen. Denn die Antwort hatte das Buch des Basler Historikers Jacob Burckhardt, „Die Kultur der Renaissance in Italien“, erschienen 1860, gegeben. Heute ist das damals gezeichnete Bild, dank reicher Detailstudien, nur noch sehr eingeschränkt gültig (auch wenn es in Belletristik und Massenmedien weiterhin und offenbar erfolgreich präsentiert wird). Die Frage ist daher

gerechtfertigt: Was war die Renaissance? Der Vortrag möchte eine Antwort geben.

 

 

Eintritt: 2,50 € für Nichtmitglieder

 

 

Samstag, 16.03., 10:30 Uhr

 

Universität Freiburg, KG I HS 1098

 

 

Dr. Guido Giovannini, Basel – Leonardo da Vinci

 

 

Vita e opere di Leonardo da Vinci ( 1452–1519), grandissimo artista, grandissimo scienziato. Genio toscano, genio rinascimentale, genio universale.

 

Leben und Werke Leonardo da Vincis (1452–151), des großartigen Künstlers, des großartigen Wissenschaftlers. Genie aus der Toscana, Genie der Renaissance, Universalgenie.

 

 

Eintritt: 2,50 € für Nichtmitglieder

 

Mittwoch, 20.03., 18:30 Uhr

 

Familienpflegeschule, Kartäuserstr. 43

 

 

Wiederholung wegen Erfolges und großer Nachfrage!

 

Pasta Dante – Pasta all’italiana – fatta in casa!

 

 

Mit Alessandro Spagnuolo, unserem Koch-Mitglied aus Bologna, stellen wir den Nudelteig her, lernen den Umgang mit der Nudelmaschine, bereiten die Füllungen vor und zaubern Ravioli, Tortelloni und Spaghetti. Dem anschließenden Pasta- Essen geht ein Einstimmungsaperitif voraus.

 

 

Kostenbeitrag: 32,– / Mitglieder 28,– € (für Zutaten, Aperitif, Wein, Wasser)

 

Max. 16 Teilnehmer

 

Verbindliche Anmeldung bis 15.03. bei Myrtil Haefs,

 

Tel.: 0761-74976 oder Email: dante-haefs@gmx.de

 

und Überweisung des Kostenbeitrags auf das Konto der DAG:

 

IBAN: DE37 6805 0101 0010 0313 13

 

 

Samstag, 23.03., 10:30 Uhr

 

Universität Freiburg, KG I HS 1015

 

 

Dr. Peter Lüdemann – Metamorphose einer Göttin.

 

Lorenzo Lottos „Toilette der Venus“

 

 

Im vergangenen Herbst zum ersten Mal seit ihrer Entstehung der Öffentlichkeit präsentiert, wird Lorenzo Lottos „Toilette der Venus“ von Februar bis Mai 2019 im Rahmen der großen Venedig-Retrospektive im Frankfurter Städel erneut zu sehen sein. Nicht nur aus diesem Grund aber zählt das großformatige Tafelbild, zumindest in wissenschaftlicher Hinsicht, zu den „Highlights“ der Ausstellung, denn aus einer jüngst erfolgten Restaurierung ergibt sich, dass nach dem Tod Lottos dessen teilweise unvollendet gebliebenes Werk mehrfach entstellend übermalt wurde und seine erst jetzt wieder zum Vorschein getretene Originalfassung weitaus früher zu datieren ist als bislang angenommen. Als die älteste figürliche Umsetzung eines ausge-fallenen spätantiken Mythos stellt die Venus so ein Beispiel für das höchst seltene Phänomen eines in der Renaissance neu erfundenen Bildthemas dar und bietet darüber hinaus die Gelegenheit, einen antikonventio-nellen und zu Unrecht immer noch ein wenig vernachlässigten Protagonisten des venezianischen Cinquecento exemplarisch zu beleuchten.

 

 

Eintritt: 2,50 € für Nichtmitglieder

 

Samstag, 06.04., 10:30 Uhr

 

Universität Freiburg, KG I HS 1015

 

 

Detlev Hoffmann – Matera – vom Schandfleck Italiens zur europäischen Kulturhauptstadt

 

 

Die Stadt Matera, tief im Süden Italiens, hat eine ungewöhnliche Karriere gemacht: vom Schandfleck Italiens im vorigen Jahrhundert bis zum UNESCO Weltkulturerbe 1993 und zur Kulturhauptstadt Europas 2019. Die Höhlenwohnungen, die berühmten Sassi, haben sich aus elenden Armutshöhlen zu ungewöhnlichen Luxus-apartments, Boutiquen und Hotels gewandelt. Auf Grund dieser einzigartigen Behausungen am Hang einer tiefen Schlucht gehört Matera auch zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Städten der Welt. Unser Referent

Detlev Hoffmann führt mit seinen Fotos nicht nur durch die malerischen Gassen und Felsenwohnungen,

sondern auch in die z.T. immer noch geheimnisumwitterten Höhlenkirchenin und um Matera.

 

Eintritt: 2,50 € für Nichtmitglieder